Vorsorgevollmacht

Sorgen Sie dafür, dass Ihre Familie handlungsfähig bleibt, wenn Ihnen etwas passiert: Mit einer Vorsorgevollmacht bestimmen Sie, dass eine von Ihnen benannte Person Ihre Angelegenheiten regeln kann, wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dazu nicht in der Lage sind.

Was bietet Ihnen diese Vorsorgevollmacht?

  • Sie erhalten ein maßgeschneidertes Dokument für Ihre persönlichen Bedürfnisse
  • Sichern Sie Ihre finanziellen Angelegenheiten nach eigenen Wünschen ab
  • Sie können einzelne Bereiche von der Vollmacht ausschließen
  • Sichern Sie mit einer Patientenverfügung gleichzeitig Ihre Rechte als Patient
  • Sichern Sie Ihre Interessen mit der Erstellung einer Betreuungsverfügung ab
  • Sie erhalten Hilfestellungen und Hinweise bei der Erstellung Ihrer Vorsorgevollmacht
  • Ihre Angaben werden vertraulich behandelt, das Dokument und Ihre Daten sind nur Ihnen zugänglich

 

So funktioniert die Vertragserstellung mit Smartlaw

  • Zeit sparend & einfach
    Sie beantworten nur einige Fragen, Ihr Vorsorgevollmacht wird erstellt und ist sofort einsetzbar.
  • Mehr Wissen
    Profitieren Sie von nützlichen Praxistipps unserer Rechtsexperten und Top-Anwälte.
  • Unterschreiben & fertig!
    Sie erhalten eine ausformulierte und einsatzbereite Vorsorgevollmacht in den Dateiformaten PDF und DOCX (zur einfachen Bearbeitung, z. B. mit Microsoft Word).

Video: So funktioniert Smartlaw

Hier erklären wir Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie mit Smartlaw Ihre Dokumente erstellen und sofort herunterladen können.

Sichern Sie sich selbst und Ihre Familie mit einer Vorsorgevollmacht ab!

»Leider wird Betroffenen und Angehörigen die Bedeutung einer sachgerechten Vorsorgeregelung oft erst bewusst, wenn es zu spät ist und eine solche nicht mehr möglich ist. Ich empfehle, rechtzeitig mit den Vorsorgedokumenten rechtssichere Regelungen zu schaffen.«
Daniela Wolf

Rechtsanwältin und Notarin, Fachanwältin für Familienrecht & Smartlaw-Rechtsexpertin

Was regelt diese Vorsorgevollmacht?

Dieses Angebot zur Vorsorgevollmacht besteht aus drei Teilen: Einer Vorsorgevollmacht, einer Patientenverfügung und einer Betreuungsverfügung.

Mit einer Vorsorgevollmacht können Sie dafür sorgen, dass eine von Ihnen benannte Person Ihre Angelegenheiten regeln kann, wenn Sie aufgrund einer Krankheit oder eines Unfalls dazu nicht in der Lage sind. Die von Ihnen bevollmächtigte Person kann dann für Sie beispielsweise Rechnungen bezahlen oder sonstige finanzielle Angelegenheiten regeln. Außerdem kann sie nach Ihren Wünschen Erklärungen gegenüber Ärzten, wie zum Beispiel Einwilligungen in Untersuchungen, abgeben.

Mit der Patientenverfügung können Sie Ihre Wünsche als Patient äußern und Entscheidungen über Behandlungs- und Wiederbelebungsmaßnahmen treffen.

Durch die Betreuungsverfügung teilen Sie dem Gericht mit, wen Sie sich als Betreuer wünschen und wie Sie betreut werden möchten.

Was passiert ohne Vorsorgevollmacht?

Ohne Vorsorgevollmacht wird in der Regel vom Betreuungsgericht ein Betreuer bestellt werden. Ist auch keine Betreuungsverfügung vorhanden, dann entscheidet das Gericht über den Betreuer.
Kommen aus Sicht des Betreuungsgerichts mehrere nahe Angehörige als Betreuer in Betracht, kann dies zu großen Unsicherheiten und Belastungen für die Angehörigen führen. Hinzu kommen zusätzliche Pflichten des Betreuers, wie zum Beispiel die Aufstellung eines Vermögensverzeichnisses. Durch eine gut formulierte Vorsorgevollmacht können Sie eine gerichtlich angeordnete Betreuung vermeiden und eine oder mehrere Personen auswählen, die für Ihre persönlichen und finanziellen Bedürfnisse sorgen sollen.

Wo wird die Vorsorgevollmacht hinterlegt?

Durch die Vorsorgevollmacht soll die Bestellung eines Betreuers durch das Betreuungsgericht verhindert werden. Dazu kann die Vorsorgevollmacht beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer (www.vorsorgeregister.de) registriert werden. Dort fragen Amtsgerichte vor der Anordnung einer Betreuung an, ob eine Vorsorgevollmacht existiert.

Bei der Registrierung der Vorsorgevollmacht im Vorsorgeregister wird allerdings nicht das Dokument hinterlegt, sondern nur die wesentlichen Daten wie Ihr Name und Ihre Anschrift sowie ganz allgemein der Umfang der Vollmacht und die Daten der von Ihnen benannten Bevollmächtigten. Weiterhin können Sie auf eine bestehende Patientenverfügung hinweisen.

Sie sind selbst dafür verantwortlich, dass Ihre Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung im Ernstfall vorgelegt werden können. Informieren Sie beispielsweise Ihre Angehörigen oder andere Vertrauenspersonen oder führen Sie eine Kopie in Ihrem Portemonnaie bei sich. Auch können Sie die Vorsorgevollmacht bei einem Notar hinterlegen.

Da medizinische Entscheidungen oft unverzüglich getroffen werden müssen, beispielsweise eine Wiederbelebung, sollten Sie die Patientenverfügung bei sich tragen (z. B. eine Kopie in der Brieftasche), damit Sie auch möglichst bei Eilentscheidungen beachtet werden kann.

Die Betreuungsverfügung kann ebenfalls beim Zentralen Vorsorgeregister der Bundesnotarkammer hinterlegt werden.

Muss ich mit der Vorsorgevollmacht zum Notar?

Eine notarielle Beurkundung ist empfehlenswert und für einige Regelungen zwingend notwendig. Sie ermöglicht die Abwicklung von Immobiliengeschäften oder die Aufnahme von Verbraucherdarlehen für den Vollmachtgeber durch den Bevollmächtigten. Außerdem prüft und bestätigt der Notar bei einer Beurkundung die Geschäftsfähigkeit des Vollmachtgebers, so dass wenig Spielraum besteht, die Vollmachtserteilung wegen fehlender Geschäftsfähigkeit anzuzweifeln. Schließlich verbleibt das Original einer beurkundeten Vorsorgevollmacht beim Notar, so dass dieser auch weitere Ausfertigungen im Falle des Verlustes erteilen kann.

Vorsorgevollmacht & Patientenverfügung

Unser Rat: Verbinden Sie diese Vorsorgevollmacht mit einer Patientenverfügung. Dadurch geben Sie Ärzten und Ihren Angehörigen Anweisungen, wie Sie in von Ihnen bestimmten Situationen behandelt werden möchten und welche medizinischen Maßnahmen und Behandlungen Sie ablehnen. Schwerwiegende Entscheidungen, wie zum Beispiel die Durchführung einer künstlichen Ernährung oder das Beenden lebenserhaltender Maßnahmen, kann ein Angehöriger nur dann für Sie treffen, wenn Sie Ihren Wunsch oder Ihre Ablehnung vorher durch die Patientenverfügung mitgeteilt haben. Wir empfehlen Ihnen außerdem, gleichzeitig mit dieser Vorsorgevollmacht eine Betreuungsverfügung abzuschließen. Sie trifft vergleichbare Regelungen für den Fall, dass ein Betreuer für Sie bestellt werden muss.

Was Sie beachten sollten

Wählen Sie Ihre Vertrauenspersonen sorgfältig!

Sie sollten in der Vorsorgevollmacht nur Personen benennen, denen Sie uneingeschränkt und absolut vertrauen. Diese Personen können weitreichend für Sie handeln und unterliegen keiner Kontrolle.

Jedoch unterliegt ein Bevollmächtigter bei Ausübung der Vollmacht auch rechtlichen Verpflichtungen. Es liegt ein Auftrag zugrunde. Der Bevollmächtigte haftet Ihnen (oder Ihren Erben) bei schuldhafter Schlechterfüllung dieses Auftrags. Außerdem unterliegt er insbesondere Auskunfts-, Rechenschafts- und Herausgabeverpflichtungen.

Bevollmächtigung von Ehepartnern

Entgegen der oft verbreiteten Meinung haben Ehepartner grundsätzlich keine besonderen Vertretungs- oder sonstigen Rechte. Deshalb ist ein typischer Anwendungsfall für eine Vorsorgevollmacht, dem Ehegatten genau für diesen Fall entsprechende Befugnisse einzuräumen.

Verwendung der Vorsorgevollmacht bei Bankgeschäften

In der Bankenpraxis ist festzustellen, dass individuelle privatschriftliche Vorsorgevollmachten u. U. zurückgewiesen werden, ohne dass dies aus rechtlichen Gründen gerechtfertigt ist. Wir empfehlen Ihnen daher, sich mit Ihrer Bank abzustimmen, ob diese Vorsorgevollmacht der Bank genügt, oder ob diese auf eine notariell beurkundete Vollmacht oder gar ein eigenes Formular besteht. Falls ja, muss sichergestellt werden, dass dort keine zu dieser Vorsorgevollmacht widersprüchlichen Regelungen getroffen werden.

Lassen Sie sich im Zweifel beraten!

In einer Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung übertragen Sie sehr weitreichende Befugnisse auf den Bevollmächtigten. Wenn Sie diesbezüglich unsicher sind oder sich hinsichtlich der medizinischen Möglichkeiten und Auswirkungen bei lebenserhaltenden Maßnahmen oder Schmerztherapien unsicher fühlen, sollten Sie zusätzlichen ärztlichen Rat einholen.

Gültigkeit und Widerruf der Vollmacht

Gültigkeit der Vorsorgevollmacht

Die Vollmacht muss unbedingt mit Ort, Datum und Unterschrift versehen werden.
Die Vollmacht ist gültig, bis sie von Ihnen oder Ihren Erben widerrufen wird. Sie gilt über Ihren Tod hinaus. Wenn Ihre Erben hier nicht auch bevollmächtigt werden, müssen Sie dafür sorgen, dass die Erben von der Vollmacht rechtzeitig erfahren.

Sie sollten in regelmäßigen Abständen den Inhalt der Vorsorgevollmacht bestätigen, indem Sie unter Nennung von Ort und Datum das Dokument erneut unterzeichnen.

Geschäftsfähigkeit kann auch durch einen Arzt bestätigt werden

Ihre Geschäftsfähigkeit und Identität können Sie durch Ihren Hausarzt bestätigen lassen, wenn Sie die Vorsorgevollmacht nicht notariell bestätigen lassen möchten. Somit vermeiden Sie Zweifel an der Wirksamkeit der Vollmacht. Die Bestätigung ergänzt der Arzt unter Ihrer Unterschrift. Er muss ebenfalls handschriftlich unterschreiben.

Änderungen und Widerruf der Vorsorgevollmacht

Wenn Sie nach Erstellung der Vollmacht zu einem späteren Zeitpunkt Ihren Willen ändern und insbesondere einen anderen Bevollmächtigten benennen wollen, müssen Sie unbedingt dafür sorgen, dass Sie sämtliche früheren Vollmachten wieder zurückerhalten. Außerdem müssen Sie gegebenenfalls Dritten, gegenüber denen die Vorsorgevollmacht bereits eingesetzt wurde, den Widerruf mitteilen. Derjenige, dem eine solche Vollmacht vorgelegt wird, darf darauf vertrauen, selbst wenn Sie diese schon widerrufen haben.

Wenn Sie Ihre Vorsorgevollmacht beim Zentralen Vorsorgeregister hinterlegt haben, müssen Sie auch daran denken, den Widerruf oder Änderungen an der Vorsorgevollmacht dort ergänzen zu lassen.

Sichern Sie sich selbst und Ihre Familie mit einer Vorsorgevollmacht ab!

Antworten, wenn man sie braucht

Die Smartlaw-Rechtstipps geben Antworten auf Fragen, die Ihnen tagtäglich begegnen. Leicht verständlich,  mit vielen praktischen Beispielen und immer verfügbar, wenn man sie braucht.

Unser Aktualitätsversprechen: Die Smartlaw-Rechtstipps werden laufend überarbeitet und sind deshalb immer auf dem neuesten Stand von Rechtsprechung und Gesetzgebung.

 

Smarte Tools für Ihre Rechtssicherheit

Egal, ob Sie eine Kündigung formulieren, Vorsorgedokumente aufsetzen, Ordnung in die Unterlagen bringen oder einfach nur verlässliche Informationen finden wollen – Smartlaw bietet Ihnen für alle Aufgaben das passende Tool.

Verträge und Rechtsdokumente

Immer auf dem neuesten Stand, in wenigen Minuten verfügbar und individuell für Sie erstellt.

Rechtstipps

Informationen zu allen wichtigen Themen wie Beruf, Wohnen, Vorsorge, Auto, Reise, Freizeit sowie Erben und Schenken.

Radar

Sie erhalten bei Rechtsänderungen Benachrichtigungen und können so prüfen, ob Sie aktiv werden müssen.

Vertragsmanager

Alle Infos und Dokumente zu Ihren Vertragsverhältnissen und Rechtsbeziehungen im Überblick.

Vertragssafe

Ihre Verträge und Dokumente sind sicher gespeichert und Sie haben immer und überall darauf Zugriff.

Anwaltsempfehlungen

Bei komplexeren rechtlichen Problemen empfehlen wir Ihnen einen besonders guten Anwalt (in Kürze verfügbar).