Smartlaw-Rechtsexperte

Christian Wattenberg

Rechtsanwalt


Christian Wattenberg ist Partner im Essener Büro der Wirtschaftsrechtskanzlei Buse Heberer Fromm und Co-Head der Praxisgruppe Corporate/M&A. Seine Tätigkeitsschwerpunkte sind Unternehmensgründungen, Kapitalbeschaffungsmaßnahmen, nationale und internationale Unternehmenskäufe, Umstrukturierungen, Umwandlungen, Joint Ventures sowie die allgemeine Beratung in allen gesellschaftsrechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen. Er berät Start-ups bei deren Gründung und während des laufenden Geschäftsbetriebs (Corporate Housekeeping).

Interview

Stellen Sie sich, Ihre Kanzlei und Ihren Arbeitsschwerpunkt kurz vor:

Ich bin seit 2016 bei Buse Heberer Fromm als Partner tätig und dort Co-Head der Praxisgruppe Corporate/M&A. Vor meinem Eintritt bei Buse Heberer Fromm habe ich mehrere Jahre in internationalen Wirtschaftskanzleien und für Start-ups gearbeitet. Die vor allem schwierige Gründungsphase eines Unternehmens und alle damit zusammenhängenden rechtlichen und betriebswirtschaftlichen Fragestellungen sind für mich daher nicht nur Herausforderung, sondern gleichfalls die Möglichkeit, das Unternehmen mit kreativen Ideen und einem klaren Fokus auf das Wesentliche von Beginn auf den richtigen Weg zu bringen.

Buse Heberer Fromm ist eine Full-Service-Kanzlei für alle Fragen des nationalen und internationalen Wirtschafts- und Steuerrechts mit Standorten in sechs deutschen Großstädten und in acht Büros im Ausland. Die Kanzlei steht seinen Mandanten bei allen Projekten und Transaktionen, wie auch in der täglichen Beratung mit über 100 spezialisierten Berufsträger/-innen kompetent, umfassend und individuell zur Seite.

Was hat Sie motiviert, Anwalt zu werden? Gibt es eine Geschichte dazu?

Eine wirkliche Geschichte gibt es nicht. Soweit ich mich erinnere, wollte ich schon immer Anwalt werden. Aus diesem Grund habe ich nach der Schulzeit „mal damit angefangen, Rechtswissenschaften zu studieren.“ Das habe ich bis heute nicht bereut – im Gegenteil – und würde es immer wieder so machen.

Was ist für Sie persönlich der schönste Teil Ihrer Arbeit?

Meine Arbeit ist immer schön. Ich finde den Beruf einfach spannend. Jedes Mandat hat seine besondere Geschichte und interessante Persönlichkeiten, die hinter dieser Geschichte stehen. Ich bin Unternehmer und arbeite gerne mit anderen Unternehmern kreativ und zielorientiert zusammen. Der schönste Teil meiner Arbeit ist aber sicherlich der Zeitpunkt der Unterzeichnung von lang und hart verhandelten Vertragswerken.

Gibt es einen besonderen Rat, den Sie Ihren Mandanten geben, wenn sie mit rechtlichen Fragen oder Problemen zu Ihnen kommen?

Es gibt kein Problem, das man nicht lösen kann. Leider haben es die Menschen oft verlernt, miteinander zu reden. Gemeinsam bekommen wir das aber hin. Selbst schwierige Probleme lassen sich mit einer guten Vorbereitung und einem klaren Fokus auf das zuvor avisierte Ziel bewältigen.

Haben Sie oder Ihre Kanzlei ein Motto? Stellen Sie es bitte vor:

Unser Motto lautet „We try harder!“ Weil wir selbst Unternehmer sind, übernehmen wir Verantwortung, geben klare Empfehlungen im wohlverstandenen Interesse des Mandanten und kämpfen jedes Mal, als ob es um unser eigenes Geld ginge.

Wie sehen Sie die Zukunft des Anwaltsberufes?

Der Anwalt wird nicht vollständig durch Maschinen ersetzt werden können. Er wird seinen Fokus aber verstärkt auf die kreative Gestaltung der ihm anvertrauten Projekte legen müssen. Prozesse, die sich standardisieren lassen, werden dem Anwalt mehr und mehr abgenommen.